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04.07.2010<<< zurück

Doing Gender?!

Judith Butler lehnte den Zivilcourage-Preis des CSD ab. Die Schriftstellerin des Buches "Das Unbehagen der Geschlechter" ("Gender Trouble") wird oft als Vertreterin der Homosexuellen Bewegung verstanden. In ihrem Buch "Gender Trouble" analysiert Judith Butler die Konstruktion des sozialen Geschlechts (gender) aus welthistorischem Blickwinkel heraus aber auch im persönlichen Kontext . Dieses Werk trug maßgeblich zu ihrer Bekanntheit bei. Doch so recht abschieben in die Homosexuellen Bewegung Nische will sie sich nicht lassen. Immer wieder betont Butler sie sei Philosophin, Feministin, Jüdin, Queer, Antikriegaktivistin...

Es gibt soviele Kulturen wie es Menschen gibt 


Die Dekonstrukton des Geschlechts sieht Judith Butler jedoch auch anwendbar in kultureller, ethnischer Hinsicht. "Gender Trouble" ist nicht ihr einziges Buch. So setzt sie sich ebenfalls mit der Medienpolitik und -landschaft in den USA oder dem Israel-Palästina Konflikt auseinander. Judith Butler passt nun mal nicht gut in Nischen wie sie in der arte- Doku über sich selbst meint.
Hier in dieser arte-Doku spricht Judith Butler über die Homosexuellen Bewegung und ihr Beziehung zu ihr. Vielleicht findet der_die eine oder andere Antwort und Erklärung für den Entschluss Judith Butlers über die Ablehnung des Preises des CSD.
 

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