Du Hasst Mich Weil Ich Dich Lieben Könnte!
17.Mai - Internationaler Tag gegen Homophobie
Heute vor 21 Jahren wurde Homosexualität aus der Liste der Krankheiten der EU gestrichen. Seit 2005 wird am 17. Mai deshalb der Internationale Tag gegen Homophobie gefeiert. Doch bis heute kämpfen Lesben, Schwule, Bi-, Transsexuelle und Queers mit Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt.
Auch in Österreich gibt es noch viele Probleme. So ist das Outing für Jugendliche an der Schule alles andere als leicht. Denn noch immer wird Homo, Bi und Transsexualität nicht an den Schulen thematisiert. Deshalb werden Österreichs Schüler_innen nicht aufgeklärt und es herrscht wenig verständnis unter Jugendlichen. Dabei gäbe es einige Angebote für Schulen, z.B. von der Hosi, der Homosexuellen Initiative, der aks, der Aktion Kritischer Schüler_innen und einigen anderen Organistationen die gratis Workshops zum Thema anbieten, um Aufklärungsarbeit zu leisten.
Doch auch später gibt es noch einige Probleme, denen Homo, Bi und Transsexuelle gegenüberstehen. Eines davon ist das EPG (Eingetragene Partner_innenschafts Gesetz), das zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung war, aber noch lange keine Gleichberechtiung für Homosexuelle Paare bedeutet. Das Gesetz weicht aus politischen Gründen (Bedingungen der ÖVP für ihre Zustimmung zum EPG) in bedeutenden Punkten auch bewusst vom Eherecht ab, lt. Wikipedia besonders in diesen Punkten:
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Eintragung: Schließung nicht am Standesamt sondern vor Bezirksverwaltungsbehörden (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat), nur in den Amtsräumen der Behörde ohne die bei Eheschließungen vorgesehenen Trauzeugen;
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Namensrecht: Lesben und Schwule erhalten durch die EP einen Nachnamen statt dem bisherigen Familiennamen. Dafür kann auch ein gemeinsamer "Nach"Name mit der Eintragung beantragt werden, der andere Partner (der dadurch seinen Nachnamen verliert) kann dann diesem gemeinsamen Namen seinen bisherigen Namen voran- oder nachstellen, dies aber (im Gegensatz zur Ehe!) nur ohne Bindestrich; Außerdem findet durch den Nachnamen auch ein Zwangsouting, z.B. bei Bewerbungen statt.
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Regenbogenfamilien: Zahlreiche Diskriminierungen von Regenbogenfamilien, also lesbischen und schwulen Paaren mit Kindern. Neben dem Verbot der künstlichen Befruchtung und der Fremdkindadoption betrifft diese vor allem die Rechte und Pflichten gegenüber den Stiefkindern (also den Kindern des/der Partner_in), insbesondere in Fragen der Pflegefreistellung, der Familienhospiz/Sterbekarenz, des Vertretungsrechtes in Obsorgeangelegenheiten sowie das absolute Verbot einer Stiefkindadoption.
Besonders Lesben müssen oft mit doppelter Diskriminierung leben. So haben Lesben nicht nur die Nachteile der Frauen (Gläserne Decke, Einkommensschere, großteil der un(ter)bezahlten Arbeit etc.) sonders auch noch die der Homosexuellen.
Es gibt also noch viel zu tun um Gleichberechtigung zu erlangen. Deshalb fordern die Stahlstadtfrauen am internationalen Tag gegen Homophobie
-absolute Gleichstellung des EPG mit der traditionellen Ehe
-Geschlechtsumwandlungsoperationen auf Krankenschein
-Neuer Aufklärungsunterricht in Schulen: Thematisierung von Homo-, Bi – und Transsexualität
-Anti-Homophobie Peerausbildungen an Schulen
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